Bannerbild | zur Startseite Bannerbild | zur Startseite

Chance. Choice. Commitment.

 
Link zur Seite versenden   Druckansicht öffnen
 
  • ​​​​​​Chance Eigene Wohnung, eigener Mietvertrag, Unterstützung auf Wunsch.

  • Choice Jede Frau entscheidet wie sie leben möchte!

  • Commitment Selbstbestimmung und Empowerment für die Klientinnen – jede Frau ist Expertin ihrer selbst. Zugeständnis und soziale Verpflichtung der Kooperationspartner*innen und Wohnungsgeber*innen – unverzichtbar für den Erfolg!

 

FEANTSA Forum 2024: Wir waren dabei!

Am 17. & 18. Juni fand das diesjährige FEANTSA Forum in Wien statt und Housing First für Frauen war auch am Start.

Es waren zwei intensive und inspirierende Tage, in denen wir viel über die Hilfesysteme für Menschen in Wohnungsnotfällen in verschiedenen Ländern Europas lernten. Wir haben so viele Menschen getroffen, die auf verschiedenen Ebenen für dieselbe Sache kämpfen: Obdachlosigkeit zu lindern und zu beenden! Es war sehr beeindruckend zu sehen, wie sich die Debatten ständig weiterentwickeln. Wir reden nicht mehr darüber, ob Housing First funktioniert, sondern, dass es funktioniert. 

Der Workshop zum Thema Housing First & Frauen und Mütter hat wieder einmal gezeigt, wie wichtig es ist, stets die Klientinnen in den Mittelpunkt der Arbeit zu setzen und die richtigen Fragen zu stellen. 

Wir sind überzeugt: Gemeinsam können wir Obdachlosigkeit beenden!

 

100. Mietvertrag erfolgreich vermittelt!

Am 11. Juni wurde der 100. Mietvertrag an eine wohnungslose Frau vermittelt. 

Eine Wohnstabilität von über 96 % unterstreicht den Housing-First-Ansatz als wirksamen und deshalb bedeutenden Baustein in der Wohnungslosenhilfe Berlins.

 

Nicoletta kann nun in ihre eigene Wohnung mit Balkon einziehen und endlich, nach langjähriger Wohnungslosigkeit, zur Ruhe kommen.

 

Den Meilenstein von 100 Mietverträgen haben wir am 13.6. in unserem Standort in der Großbeerenstraße gefeiert. Mit dabei waren zahlreiche Projektteilnehmende, die Vorstandsvorsitzende des SkF, Frau Dr. Löttgen, Geschäftsführung des SkF, Frau Brandt und als Ehrengast der Regierende Bürgermeister Berlins, Kai Wegner.

 

HFF und der SkF Berlin bedanken sich bei allen Beteiligten, insbesondere den Partner*innen aus der Wohnungswirtschaft, die dieses wichtige Projekt kontinuierlich mit Wohnraum fördern. Darüber hinaus gilt unser Dank der ÜPFI (Überparteiliche Fraueninitiative), der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt & Antidiskriminierung für die effektive Zusammenarbeit und Finanzierung ebenso wie allen weiteren Unterstützer*innen, die sich für Housing First einsetzen.

 

🌟 Wir waren beim Train-the-Trainer Programm in Schweden

Unsere Kollegin Lena Wild, Sozialarbeiterin, war Anfang Juni in Lund und nahm an der 2. Session in diesem Jahr des Train-the-Trainer Programms von Feantsa und dem EU-Hub Housing First teil.

 

„Ich freue mich sehr, ein Teil von Train the Trainer zu sein. Der Erfahrungsaustausch über die verschiedenen Arbeitsansätze meiner europäischen Kolleg*innen ist sehr hilfreich und eröffnet neue Blickwinkel auf unsere Arbeit. Ich bin schon gespannt darauf, auch in der letzten Session weitere Skills zu erlernen um dann eigene Trainings veranstalten zu können und mein Wissen mit anderen zu teilen!“ so Lena Wild, Housing First für Frauen, SkF.

 

Train-the-Trainer ist ein jährliches Ausbildungsprogramm für Trainer*innen, die sich auf Schulungen zu Housing First spezialisieren wollen.  Ziel ist es, einen europäischen Pool von Trainer*innen zu schaffen, die Erfahrung und Wissen über Housing First haben und die in der Lage sind, eine Vielzahl von Trainingsmodulen zu Aspekten von Housing First in Ländern in ganz Europa und darüber hinaus durchzuführen.

 

Jeder Kurs bringt ca. 25 Trainer*innen aus einer Reihe von europäischen Ländern und darüber hinaus für drei Trainingseinheiten in verschiedenen europäischen Städten im Laufe eines Jahres zusammen.

 

Der Lehrplan basiert auf dem Housing First Europe Leitfaden vom EU-Hub Housing First.

 

Wir sind stolz darauf, dass Housing First für Frauen beim Train the Trainer Programm dabei ist und freuen uns schon auf die dritte Session, die in Warschau stattfinden wird.

 

Hier ein kleiner Einblick: https://www.youtube.com/shorts/BSKy5FBDY2I

 

🏠 Der 99. Mietvertrag wurde unterzeichnet!

Heute war ein entscheidender Tag für Linda. Die Erleichterung war förmlich greifbar, als sie den Mietvertrag unterzeichnete und die Schlüssel zu ihrer eigenen Wohnung mit Hauptmietvertrag in den Händen hielt. 🔑

Nach vielen Jahren ohne feste Bleibe und voller Unsicherheit hat Linda endlich ihr neues Zuhause gefunden. Der Moment, in dem sie die Tür zu ihrer eigenen Wohnung öffnete, war voller Freude und Zufriedenheit.

Ein großes Dankeschön an alle, die Weg unterstützt haben. Auf viele glückliche und unvergessliche Momente in den eigenen vier Wänden, Linda! 🌈✨


🌟 HFF auf europäischer Bühne! 👩‍👧‍👦

Christin Weyershausen und Lena Wild hatten diese Woche die Ehre, im Rahmen eines FEANTSA-Webinars einen Vortrag über Mutterschaft und Wohnungslosigkeit zu halten.

Das komplette HFF-Team war natürlich dabei und wir sind überwältigt von der positiven Resonanz und dem großen Interesse! Es war ein inspirierender Fachaustausch, bei dem zentrale Fragen gestellten und über die Wichtigkeit von zielgruppenspezifischen Angeboten gesprochen wurde.

Neben der frauenspezifischen Arbeit von HFF sprach Claire O’Sullivan von Tintean Housing über ihre Einrichtung und das vielfältige Angebot, das sie für Frauen und Mütter bereitstellen. 
Hier zur Website: https://tinteanhousing.eu/
Es ist so wichtig, die eigene Arbeit immer wieder zu reflektieren, sich mit anderen auszutauschen und voneinander zu lernen. Nur so können wir uns stets verbessern und neue Wege finden. 

 

🏠Ein neues Kapitel beginnt!

 

Nach Jahren der Unsicherheit und der harten Straße hat Frau H. endlich wieder ein Zuhause gefunden.
Es fühle sich noch etwas surreal an, nach all den Herausforderungen endlich einen Ort zu haben, den man wieder sein eigen nenne könne, sagte uns Frau H. Damit alles gut gelingen kann, steht ihr das 
multiprofessionelle Team von HFF Berlin gerne bei allen Belangen zur Seite, wie zum Beispiel bei den folgenden Dingen:

  • Anträge stellen

  • Einzug

  • Strom anmelden

  • Einrichtung der Wohnung

  • Kennenlernen der Nachbarschaft

  • uvm.

Die neue, frisch sanierte Wohnung, mit eigenem Mietvertrag ist nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern ein Neuanfang.
Frau H. ist dankbar für die Unterstützung und wir sind es auch. Danke an alle, die das möglich machten!

Housing First für Frauen: Wir setzen uns dafür ein, dass niemand ohne ein Zuhause sein muss.

    

HFF-Teilnehmerin in Brüssel

 

Eine Teilnehmerin von Housing First für Frauen wurde im Rahmen des neu gegründeten EU-Projektes EPOCH (The European Platform for Combatting Homelessness), dazu eingeladen als Expertin aus der Praxis zum Thema Wohnungslosigkeit teilzunehmen.

 

Housing First für Frauen des SkF Berlin unterstützt die Frau seit Jahren erfolgreich. Sie hat sich nun dazu entschieden, an diesem Projekt teilzunehmen und sich aktiv, mit ihrer Expertise einzubringen.

Das gesamte Team von HFF ist beeindruckt von ihrem Engagement, ihrer Entschlossenheit und ihrem Mut, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Wir freuen uns sehr, dass wir Frau A. bei diesem Vorhaben unterstützen konnten. 
 

Zum Projekt Die Methodik von EPOCH PRACTICE ist partizipativ, zugänglich und intersektional. Das Programm befasst sich mit verschiedenen Themen im Zusammenhang mit der Bekämpfung von Obdachlosigkeit und der Koproduktion von Dienstleistungen und politischen Maßnahmen mit Experten aus der Praxis. 
LINK

 

HFF & die Überparteiliche Fraueninitiative Berlin - Stadt der Frauen e. V.
Chronik des Engagements

2023 wurde dem Projekt Housing First für Frauen des Sozialdienstes kath. Frauen e. V. Berlin die Louise-Schroeder-Medaille verliehen. 

Dies nahm der ÜPFI-Vorstand zum Anlass, die Geschichte des Engagements für eine Verbesserung der Situation wohnungs- und obdachloser Frauen in Berlin aufzuschreiben. Es ist die Geschichte eines ÜPFI- Vorstandes, der 2010 beschloss, sich hier zu engagieren. Es ist die Geschichte der in diesem Prozess vernetzten Fachfrauen und Fachinstitutionen, die die nötige Fachkompetenz einbrachten, das Engagement des Vorstands unterstützten und im ÜPFI-Beirat „Wohnungs- und Obdachlosigkeit von Frauen“ bis heute begleiten. Und es ist auch die Geschichte von Berliner Politikerinnen und Politikern, die Impulse und Forderungen für eine Gendersensible Wohnungslosenhilfe aufgriffen. 

 

Unter diesem Link gelangen Sie zur Website der ÜPFI: HIER

 

Ein Grund zur Freude: Am 15. Februar wurde der 90. Mietvertrag unterzeichnet

Seit Projektbeginn vor 6 Jahren konnten 90 wohnungslose Frauen in eigene Wohnungen mit unbefristetem Hauptmietvertrag vermittelt werden, darunter 9 Mütter mit  insgesamt 16 Kindern. 

 

Housing First für Frauen und Frauen mit Kindern funktioniert - und zwar nachhaltig!

 

Frauen, die häufig bereits am bestehenden Hilfesystem gescheitert oder dort gar nicht angekommen sind, sollen durch HFF ein Angebot bekommen, dass sie abholt. An welchen Themen gearbeitet wird, bestimmt maßgeblich die Klientin. Die Sozialarbeiterinnen sind Impulsgeberinnen. Einen eigenen Mietvertrag zu unterzeichnen, steht am Beginn der Zusammenarbeit. Alles andere folgt darauf. Im eigenen Tempo der Frauen. Mietvertrag und Beratungsangebot sind unabhängig voneinander.

 

Die alleinstehenden Frauen und Frauen mit Kindern kommen in ihrer eigenen Wohnung mit eigenem Hauptmietvertrag an, rufen nach Bedarf das Beratungsangebot des multiprofessionellen Teams ab und können so gestärkt in ein selbstbestimmtes Leben starten.

 

Auch nach 6 Projektjahren ist die Wohnstabilität nach wie vor hoch und das vor allem durch die engagierte und unermüdliche Arbeit des Teams von Housing First für Frauen Berlin, bestehend aus Sozialarbeiterinnen, einer Psychologin, einer Verwaltungsmitarbeiterin, einer Handwerkerin und einer Zuständigen für Öffentlichkeitsarbeit und Wohnraumakquise.


HFF ist in Berlin etabliert und ist ein unverzichtbarer Baustein zur Beendigung frauenspezifischer Wohnungslosigkeit in Berlin.

 

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu Besuch bei Housing First für Frauen  

 

Wir sind voller Freude über den Besuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in unseren Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe Housing First für Frauen und Evas Haltestelle.

 

Unsere Mitarbeitenden hatten die Möglichkeit von der täglichen Arbeit mit wohnungslosen Frauen und Müttern mit Kindern sowie den Herausforderungen der Wohnraumakquise zu berichten und wiesen auf die Notwendigkeit einer Verstetigungsperspektive für das Projekt Housing First für Frauen hin.

 

Steinmeier unterstrich bei seinem Besuch die erschreckend hohe Zahl der Menschen ohne festen und rief dazu auf, entschlossen gegen Wohnungslosigkeit vorzugehen. Besondere Aufmerksamkeit schenkte er den Herausforderungen, denen Frauen gegnüberstehen, die nicht nur mit Wohnungslosigkeit, sondern auch mit Gewalt und Abhängigkeiten konfrontiert sind.

 

Der Bundespräsident äußerte seine Freude über Projekte, wie Evas Haltestelle und HFF, die sich mit Herzblut um jene kümmern, die auf der Suche nach Hilfe und neuen Perspektiven im Leben sind.

 

"Wir sehen bei Projekten wie Evas Haltestelle und Housing First für Frauen [...] mit wieviel Zuwendung man sich um diejenigen kümmert, die regelmäßig hier herkommen und denen hier geholfen wird, neue Perspektiven im eigenen Leben zu finden. Es sind wichtige Einrichtungen im Kampf gegen Obdachlosigkeit und das an 365 Tagen im Jahr und nicht nur an Weihnachten" so der Bundespräsident. 

Stand und Weiterentwicklung von Housing First 

Wir waren vertreten bei der Fachtagung des Deutschen Vereins hier in Berlin, mit dem Titel:
STAND UND WEITERENTWICKLUNG VON HOUSING FIRST IN DEN WOHNUNGSNOTFALLHILFEN

 

Elke Ihrlich und Christin Weyershausen vom Projekt Housing First für Frauen Berlin, Sozialdienst kath. Frauen e. V. Berlin leiteten die Arbeitsgruppe zu Verstetigungsperspektiven und Fragen der Finanzierung von Housing First-Angeboten.


Danke an alle Kolleg*innen für den professionellen und ergiebigen Austausch. Es geht weiter und es geht voran.

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V. 
 

5 Jahre Housing First für Frauen des SkF e.V. Berlin: Ein Grund zum Feiern

Seit Oktober 2018 sind 78 Frauen und 13 Kinder im Projekt HFF aufgenommen worden. Außer der eigenen Wohnung haben alle Teilnehmerinnen die Möglichkeit das Beratungsangebot des multiprofessionellen Teams abzurufen, um so gestärkt ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

 

Am 30. August 2023 wurdes HFF des Sozialdienst kath. Frauen e.V. Berlin im Abgeordnetenhaus Berlin mit der Louise-Schroeder-Medaille ausgezeichnet. Diese Auszeichnung bedeutet nicht nur eine Anerkennung für die Arbeit des Vereins und der Projektmitarbeitenden, sondern macht auch eine überparteiliche Akzeptanz des Ansatzes sichtbar. Housing First ist in der Wohnungslosenhilfelandschaft Berlins unverzichtbar.

 

Das 5-jährige Jubiläum ist für uns Anlass mit den Frauen, die eine Wohnung über HFF erhalten haben, am 5. Oktober beisammen zu sein und den neuen Lebensabschnitt zu zelebrieren. Nach einem Empfang in der Großbeerenstr. 17a besuchen wir das Maxim-Gorki-Theater und sehen eine Vorstellung des Stücks 
ALLES WIRD SCHÖN SEIN. Ein Mixtape von HAKAN SAVAŞ MICAN.

 

Internationaler Austausch: Housing First for Women and Mothers

Housing First für Frauen Berlin organisierte gemeinsam mit FEANTSA und dem Europe Hub Housing First den ersten internationalen Fachaustausch von frauenspezifischen Housing First Projekten.

Mit dabei waren Personen & Projekten aus Spanien, Österreich, Finnland, Belgien, Deutschland und Tanya Tull aus L.A., USA. 

Tull ist eine führende Expertin für Obdachlosigkeit von Frauen und deren Familien. Sie hat über 40 Jahre Erfahrung in der Entwicklung, Erprobung und Schulung von innovativen Ansätzen zur Bekämpfung von Wohnungsinstabilität und Obdachlosigkeit - mit einem Schwerpunkt auf gefährdeten Familien mit Kindern.

 

Hier der Link zu Ihrer Website: tanyatullconsulting.com/ 

 

Ziel des Austausches war es einander und die jeweiligen Projekte und Arbeitsweisen kennenzulernen. Um die eigene Arbeit ständig weiterzuentwickeln und zu reflektieren, ist der Austausch mit anderen Projekten maßgebend. 

 

Wir freuen uns schon auf die nächste Fachveranstaltung, zu der wir wieder verschiedenste frauenspezifischen HF-Projekte einladen werden.
 

Ausgezeichnet: SkF e.V. Berlin erhält Louise-Schroeder-Medaille 2023 für Housing First für Frauen
Gestern erhielt das Projekt Housing First für Frauen in Trägerschaft des Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Berlin (SkF) aus den Händen der Präsidentin des Abgeordnetenhauses, Cornelia Seibeld, die höchste Auszeichnung des Abgeordnetenhauses von Berlin, die Louise Schröder Medaille. Die Laudatio hielt Professorin Dr. Bettina Völter, Rektorin der Alice Salomon Hochschule Berlin.


Dr. Dagmar Löttgen, Vorsitzende des Vorstands des SkF unterstrich in Ihrer Dankesrede die Gemeinsamkeiten von Louise Schröder und Agnes Neuhaus, der Gründerin des Sozialdienstes katholischer Frauen. Beide setzten sich zeitlebens für soziale Gerechtigkeit und Gleichberechtigung für Frauen und Kinder ein. „Was diese zwei herausragenden Frauen vor so langer Zeit für Frauen erkämpften, trägt auch jetzt noch Früchte – auch mit Housing First für Frauen in Trägerschaft des SkF e.V. Berlin. Diesem Einsatz fühlen wir uns verpflichtet“, so Löttgen. „Es ist eine große Ehre und ein Ansporn für unsere weitere Arbeit.“


Housing First für Frauen richtet sich seit Ende 2018 mit einem neuen Ansatz an wohnungslose Frauen mit multiplen Problemlagen. Ziel des Projektes ist es, die Wohnungslosigkeit der Frauen durch Anmietung einer Wohnung mit eigenem Mietvertrag zu beenden und so ein menschenwürdiges, selbstbestimmtes Leben wiederzuerlangen. In den ersten drei Jahren der Modellphase konnte das Projekt bereits 40 Wohnungen akquirieren (wir haben seit 2018 nun 77 Wohnungen an wohnungslose Frauen vermittelt, 6 Wohnungen davon gingen an Frauen mit Kindern). Die Lebenssituation der Frauen hat sich in vielerlei Hinsicht vor allem in den Bereichen Gesundheit, Zufriedenheit und Soziales verbessert. Zudem wird mit der Vermittlung einer eigenen Wohnung ein Schutzraum vor Gewalt geboten, der obdachlose Frauen in besonderer Weise ausgesetzt sind.

 

Housing First für Frauen & Mütter mit Kindern: Wieder konnte eine Familie in Wohnraum vermittelt werden!

Gerade Mütter mit Kindern sollten nicht auf der Straße oder in unsicheren Verhältnissen leben. Der SkF wird deshalb weitere Mütter aufnehmen. Neben der Wohnung bietet Housing First für Frauen und Müttern mit Kindern ein dauerhaftes und kostenloses Beratungsangebot für alle Belange.

 

Eine eigene Wohnung mit eigenem Mietvertrag bedeutet mehr, als nur ein Dach über dem Kopf zu haben. Eine Wohnung bedeutet Schutz, Privatsphäre, Eigenständigkeit und die Wiedererlangung von Lebensqualität. Eine eigene Wohnung ist Voraussetzung für ein gutes Leben!

 

Wir freuen uns auf Wohnungsgeber*innen, die beitragen, dass Kinder mit Müttern ein gutes Leben fern der Straße finden!

Melden Sie sich gern unter:


Tel.: 030- 477 532 626, Mobil: +49 151 15043660

 

Werden auch Sie Vermieter*in bei Housing First für Frauen

Wieder konnte ein Mietvertrag unterzeichnet werden! Danke an die private Vermieterin für das Engagement und das Vertrauen in Housing First für Frauen.

 

Frau M. war schon sehr lange ohne feste Bleibe und in einer verzweifelten Situation. In der vergangenen Woche konnte sie nun endlich ihren eigenen unbefristeten Mietvertrag unterzeichnen - dank einer privaten Vermieterin, die sich ein Herz fasste, nachdem sie im Fernsehen vom Projekt Housing First für Frauen erfuhr und uns anrief.

Wir freuen uns, dass wir Frau M. bei der Wohnungsvermittlung helfen konnten und stehen ihr darüber hinaus, bei allem was da kommen mag zur Seite.

 

Werden auch Sie Vermieter*in bei Housing First für Frauen!

Was sind Ihre Vorteile?

  • Gesicherte Mietzahlungen

  • Housing First als verlässlicher Ansprechpartner für die Vermietenden und die Teilnehmenden im Projekt

  • Social Profit: Sie tragen dazu bei, frauenspezifische Wohnungslosigkeit in Berlin zu lindern und den Frauen ein Leben in einer eigenen Wohnung und Würde zu ermöglichen

Wenn Sie Fragen haben oder Interesse - rufen Sie uns gerne an!

 

Unsere Öffnungszeiten

Montag bis Freitag 09:00 bis 18:00 Uhr

Tel: 0151 150 43 660

Email:

 

 

Von Berlin nach Dublin: Housing First für Frauen war Teil der FEANTSA-Konferenz 2022

Mehr als 300 Akteure, die geeint sind durch das gemeinsame Ziel Wohnungs- und Obdachlosigkeit zu bekämpfen, trafen sich vom 2. bis zum 3. Juni in Dublin zur FEANTSA Konferenz "Towards a Vision for Ending Homelessness". 

 

Eines der Schwerpunktthemen war Housing First and Women und ganz konkret die Frage, wie die Kernprinzipien von Housing First für Frauen funktionieren können und funktionieren. Housing First für Frauen Berlin war eingeladen einen Impulsvortrag zu halten.

 

Auch in anderen Städten Europas entstehen frauenspezifische Housing First Projekte. Ein Austausch von Erfahrungswerten und Wissen ist essenziell. Nur gemeinsam können wir Wohnungs- und Obdachlosigkeit bekämpfen.

 

Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie hier: FEANTSA

 

 

Housing First für Frauen Berlin goes Madrid!
Fachlicher Austausch und Vernetzung mit Expertinnen und Experten ist für Housing First für Frauen Berlin unerlässlich für eine qualitätsvolle Arbeit auf der Höhe der Zeit.
 

Vom 28.-29.3.2022 fand in Madrid die erste internationale Housing First Europe Hub Konferenz statt – und wir waren dabei!

Housing First ist der Schlüssel für einen systemischen Wandel, um die Obdachlosigkeit in Europa bis 2030 zu beenden. Das ist die zentrale Botschaft der Eröffnungskonferenz.

An den beiden Fachtagen kamen 245 politische Entscheidungsträger*innen, Forscher*innen, Wohnungsanbieter*innen, Praktiker*innen und Befürworter*innen aus 15 Ländern zusammen, um zu planen, wie man auf den Erfolgen von Housing First (für Frauen Berlin) aufbauen kann. Die Teilnehmer*innen setzten sich für die Umsetzung von Housing First als Gesamtkonzept ein, welches das Grundrecht auf Wohnen in den Mittelpunkt der Maßnahmen zur Beendigung der Obdachlosigkeit in ganz Europa stellt.
 

Mehr Informationen zur Konferenz “An End to Homelessness: Unlocking Systemic Change with Housing First” gibt´s hier:

https://housingfirsteurope.eu/.../inaugural-housing.../

 

Housing First für Frauen ist ein voller Erfolg!
Der Endbericht der Evaluation des Modellprojekts „Housing First für Frauen Berlin“ durch Prof. Dr. Gerull (Alice Salomon Hochschule Berlin) zeigt durchweg positive Ergebnisse:

  • 100% Wohnstabilität,

  • Sollquote des zu akquirierenden Wohnraums wurde übererfüllt, statt 30 haben 40 Frauen eine Wohnung erhalten,

  • der akzeptierende, empowernde Hilfeansatz hat zu vielfältigen Verbesserungen in der Lebenssituation der Teilnehmerinnen geführt (Besserungen in den Bereichen Gesundheit, Zufriedenheit, Soziales), 

  • sehr hohe Zufriedenheit mit dem Unterstützungsangebot,

  • nationale und internationale Vernetzung des Projekts u. v. m.

Der Evaluationsendbericht bestätigt: „Housing First für Frauen Berlin“ ist ein wesentlicher Baustein zur Beendigung frauenspezifischer Wohnungslosigkeit. Wir sind zuversichtlich, dass die Ergebnisse in der Politik wahrgenommen werden und Wirkung zeigen, sodass wir das Projekt weiterführen können. Im Jahr 2022 wollen wir HFF erweitern und 90-100 Frauen mit Kindern aufnehmen.

Hier gelangen Sie zum Evaluationsendbericht
Gerull_Evaluationsendbericht_HFF_SkF_2021

 

 

 

 

 

 

Auch wir sind dabei!

Die Initiative Home Street Home möchte Obdachlosen eine zweite Chance ermöglichen und Unterstützt so auch das Konzept Housing First.  

Wenn Sie auf ImmoScout24 eine Anzeige für eine passende Wohnung inserieren, werden Sie als private*r Vermieter*in nach Ihrer Teilnahme an HOME STREET HOME gefragt. Klicken Sie auf Ja, wird Ihre Anzeige wie gewohnt veröffentlicht und ist auch weiterhin allen Suchenden zugänglich.

Alternative Adressen findest du hier...