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Chance. Choice. Commitment.

 
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Modellprojekt

Die Modellphase des Projekts von Oktober 2018 bis September 2021 dient dazu, die Wirksamkeit des Ansatzes „Housing First“ zu prüfen. Die bisherigen Erfolge bestätigen: Housing First für Frauen in Berlin funktioniert; der Ansatz des Empowerments als Grundidee befähigt die Frauen zur Selbstbestimmung.

 

Ziel der Hilfe ist es durch die Beendigung von Wohnungs- bzw. Obdachlosigkeit durch Anmietung einer eigenen Wohnung zur Führung eines menschenwürdigen und selbstbestimmten Lebens beizutragen. Dazu werden die von Obdachlosigkeit / Wohnungslosigkeit betroffene Frauen unmittelbar und schnellstmöglich in eigene Wohnungen als Hauptmieterinnen vermittelt. Dabei wird bedarfsgerechte, aufsuchende und wohnbegleitende Hilfe auf Basis der freiwilligen Annahme gewährleistet. Die Frauen werden darin bestärkt, ihre eigenen Kräfte wieder zu erkennen und wieder zu erlangen, mit dem Ziel ein selbstbestimmtes Leben zu führen (Empowerment).

 

Spezifische Ziele sind demnach:

  • unmittelbare, vorbedingungslose Unterbringung in eigenem Wohnraum, dessen Miete sich im Rahmen der jeweils aktuellen Bestimmungen der AV Wohnen bewegen muss
  • in Kombination mit einem aufsuchenden, auf freiwilliger Annahme basierenden Beratungsangebot
  • Trennung von personalisierten Hilfen und Wohnung
  • Stärkung der Personen und Wiedererlangung eigener Kräfte (Empowerment)
  • Befähigung zur Führung eines selbstbestimmten Lebens
  • dauerhafter Erhalt der eigenen Wohnung.


Basierend auf dieser Grundhaltung des Empowerments hat der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Berlin mit dem Modellprojekt Housing First für Frauen das Ziel, bis zum 30. September 2021 mindestens 30 wohnungslose Frauen in eigene Wohnungen zu vermitteln.


Die Bilanz: Es funktioniert – und das erfolgreicher als gedacht! 37 Frauen leben bereits in eigenen Wohnungen (Stand Mai 2021).