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Aufnahme ins Projekt

Das Wissen um das Modellprojekt Housing First für Frauen hat sich bei den obdach- bzw.  wohnungslosen Frauen in Berlin inzwischen gut verbreitet. In der Regel erfahren sie durch Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe, Mund-zu-Mund-Propaganda, Flyer, die Medien oder auch durch Social Media vom Modellprojekt.


In einem Erstgespräch werden das Projekt und der weitere Ablauf erläutert und besprochen. Ebenso wird geklärt, ob die Frau der Zielgruppe entspricht und in das Projekt aufgenommen werden kann. Nach der Aufnahme folgen weitere Beratungsgespräche, in denen auf Fragen seitens der Klientin eingegangen wird und die erforderlichen Unterlagen für Wohnungsbewerbungen gemeinsam zusammengestellt werden.


Die Klientinnen müssen wie bei einem gewöhnlichen Wohnungsbewerbungsverfahren für die Vermieter*innen Unterlagen nachweisen (z.B. Schufa-Auskunft; auch wenn diese negativ ist, benötigen die meisten Vermieter*innen alle für ihren administrativen Ablauf relevanten Unterlagen). Es folgt der Vertragsabschluss zwischen Klientin und Vermieter*in.


Die Nachfrage zu Aufnahme bei Housing First für Frauen ist sehr hoch, die Zahl der verfügbaren Wohnungen dagegen begrenzt. Die Lage auf dem Wohnungsmarkt bringt mit sich, dass Frauen ggf. lange auf eine Wohnung warten müssen. Um lange Wartezeiten zu vermeiden, werden Frauen dann in das Projekt aufgenommen, wenn in absehbarer Zeit eine Wohnung zur Verfügung steht. Sind die Kapazitäten auf Personalebene im Modellprojekt Housing First für Frauen ausgeschöpft bzw. stehen keine neuen Wohnungen zur Verfügung, kann dies zu einem temporär verzögerten Aufnahmeverfahren führen.